Villen und Gärten in Oberitalien

Eine Reise für Gartenfans und solche, die regelmäßig wieder dem nostalgischen Charme der Reisefilme aus den 50er Jahren erliegen. Hier können Sie ihn live erleben!

Die Seen Oberitaliens, Lago Maggiore und Comer See sowie der Luganer See im Schweizer Tessin, bilden eine bezaubernde Landschaft. In dieser sonnenverwöhnten Region gedeiht eine Fülle von subtropischen Pflanzen in öffentlichen Parkanlagen und reizvollen Gärten der vornehmen Villen. Gärten sind Wellness ohne Hotelaufenthalt, der ideale Ort um seine Seele baumeln zu lassen. Besonders italienische Gärten sind einzigartig, warten doch hinter jeder Mauer, hinter jeder Hecke aufregende und romantische Geschichten. Auf unseren entspannten Spaziergängen durch die Gärten lernen Sie die Oberitalienische Gartenkultur kennen, erfreuen sich an einem Blütenrausch am See, mit Blumen in allen Farbnuancen und entdecken natürlich auch die Städteperlen dieser faszinierenden Seenlandschaft.

1. Tag: Anreise Lugano - Premeno über dem Lago Maggiore

Vorbei an Bregenz gelangen Sie in die schöne Bergwelt Graubündens. Durch die berühmte Felsenkluft der Via Mala erreichen wir die Höhe auf dem San Bernardino-Pass. Die Abfahrt nach Süden ist ein ganz besonderes Landschaftserlebnis: Stufe um Stufe geht es bergab in das schon italienisch anmutende Misoxer Tal zu der von ihren drei Burgen beherrschten Tessiner Kantonshauptstadt Bellinzona und zum italienischen Grenzübergang.

Wir folgen dem nordöstlichen Seearm des Luganer Sees bis Porto Ceresio und erreichen unser Reiseziel Premeno, Ihrem Standort für die nächsten 5 Nächte.

(Alternativ ist auch eine Unterbringung in Stresa/Baveno möglich).

 

2. Tag: Rundgang in Premeno u. Malerischer Ortasee

Nach einem gemütlichen Frühstück wird Sie der Gastgeber persönlich bei einem Spaziergang durch Premeno begleiten. Das alte Dorf aus dem 16. Jh. ist wirklich sehenswert. Am Nachmittag machen wir einen Ausflug an den herrlich gelegenen Orta-See. Mit einer maximalen Breite von nur 2,5 km gilt der "Cusio" der Antike unter Kennern als der romantischste See Oberitaliens. Nördlich der Alpen ist dieses Kleinod jedoch noch wenig bekannt.

Die Ufer des Sees vereinen all den Zauber der grossen Voralpenseen, malerische Landschaft, zauberhafte Atmosphäre, südländisches Flair. Dichter und Schriftsteller wie Goethe, Nietzsche und Hemingway haben schon in frühen Jahren den Weg hierher gefunden.

Am kleinen Hafen dieses schön gelegenen Dorfes, das auch als Kulisse für "Jakob und Adele" diente, laden wir Sie ein zu einer schönen Bootsfahrt und besuchen dabei die kleine Insel San Giulio mit ihrer Basilika aus dem 4. Jahrhundert.

Anschließend bringt Sie der kleine Bummelzug zurück zum Bus. Rückfahrt zum Hotel.

 

3. Tag: Ausflug Como mit Comer See und Lugano

Der heutige Tagesausflug führt uns zunächst am Westufer des Lago Maggiore entlang, über Sesto Calende und Varese, zur Bootsanlegestelle bei Como.

Hier erwartet Sie eine herrliche Schifffahrt auf dem Comer See zur Villa d´Este, eines der berühmtesten Grand Hotels Europas für Königshäuser und weitere Prominenz. Dabei begleiten Sie malerische Landschaftsbilder auf beiden Ufern des Comer Sees.

Mit Como besuchen Sie anschließend eine der schönsten Städte der Lombardei. Die eleganten Plätze, die malerischen Gassen und die vielen Kunstdenkmäler mit dem sehenswerten Dom, erschließen sich Ihnen während einer gemütlichen Shoppingpause.

Lugano gilt als die Perle des Tessin. Nach einem gemütlichen Spaziergang durch den Ciani-Park, sollten Sie auch die malerischen Parkanlagen an der Seepromenade genießen. Lugano bedeutet aber auch Espresso auf der Piazza, bummeln unter den Arkaden der schönen Altstadt, Boot fahren auf dem Lago . . .

 

4. Tag: Naturerlebnis Verzascatal und Locarno - Riviera der Schweizer

Es würde etwas fehlen, ließen wir auf dieser Reise die Seitentäler unerwähnt! Nicht nur das Verzascatal ist einen Tagesausflug wert. Eine tausendfünfhundert Meter tiefe Rinne hat die Verzasca sich im Laufe von Jahrmillionen durch die Bergriesen gegraben, von denen der gewaltigste, der Pizzo di Vogorno, eine Höhe von 2442 Meter erreicht.

Hier sehen Sie einen der höchsten Staudämme Europas. Inmitten imposanter Bergketten, entlang des Flusses mit seiner intensiv grünen Farbe, lädt uns die sehenswerte romanische Brücke zu einem kleinen Spaziergang ein. In Sonogno, am Ende des Tales, können Sie in einem “Grotto” eine Tessiner Platte oder frische geräucherte Forellen mit typischem Schwarzbrot und verschiedene Merlot-Weine probieren. Danach besichtigen wir das Dorf mit seinen antiken Läden und gehen bis zum Wasserfall.

In Locarno, der sonnigen Riviera der Schweizer, können Sie noch einmal verträumt die Palmenpro-menade am See entlang schlendern.

Am schönsten ist es im Frühling, wenn der See die ersten warmen Sonnenstrahlen spiegelt und die Kamelien blühen, während die Gipfel ringsum im winterlichen Weiß leuchten.

Während der Rückfahrt machen wir vor Cannero einen kurzen Aufenthalt um uns die Burgruine mitten im See anzusehen. Grausige Legenden ranken sich um diese beiden Inselchen. Es wird viel erzählt ...doch es ist lange her.

 

5. Tag: Die Borromäischen Inseln: Isola Madre, Isola dei Pescatori & Isola Bella

Heute besuchen wir die Borromäischen Inseln. Von Pallanza aus stechen wir in See um zunächst gemächlich die Isola Madre zu erreichen. Diese ist nicht nur die größte des kleinen Archipels, sie hat auch die älteste Geschichte. Ihr Park ist ein botanisches Paradies; schon mancher leidenschaftliche Pflanzenfreund mag sich den Himmel so gewünscht haben.

Bevor wir zur Isola Bella gelangen, besuchen wir die Isola dei Pescatori, die Fischerinsel.

Hier leben die Menschen tatsächlich noch vom Fischfang. Die Lage der Insel zwischen ihren beiden Schwestern ist von einer solchen Schönheit, daß viele Maler sich hier niedergelassen haben. Immer wieder der Blick auf den See, die anderen Inseln und die fernen Ufer. Von der Insel der fleißigen Fischer fahren wir weiter zur Isola Bella. Der kleine Hafen, die einfachen, sich schmalbrüstig aneinanderdrängenden Häuser verraten nichts von dem Schatz, den diese Insel für Sie bereithält. Im barocken Schloßpark wandeln Sie zwischen Magnolien, Zedern, Korkeichen, Eukalypten, Orangen, Zitronen und Seltenheiten der Botanik,

die die Insel mit ihrem Duft zauberhaft umhüllen und natürlich den weißen Pfauen, die würdevoll ihre schwere Federschleppe hinter sich herziehen.

Dieses harmonische Ineinanderfließen von Natur und Menschenwerk, des Gebauten ins Gewachsene macht den Zauber dieser einzigartigen Landschaft aus.

 

6. Tag: Abschied vom Lago Maggiore

Die südliche Schweiz verlassen wir heute durch das Levantinatal und den St. Gotthard-Tunnel, fahren vorbei an Altdorf und entlang des Vierwaldstättersees zur schweizerisch-deutschen Grenze.

Leistungen und Preise

5 x Übernachtung/Halbpension incl. Frühstücksbuffet im guten 3***-Hotel in Premeno/Stresa

Freiplatz für den Fahrer ab 20 Personen

2. Freiplatz ab 45 Personen

 

€ 264,-- pro Person im Doppelzimmer

 

Aufpreis für 4****-Hotel in Baveno: € 86,--